Schwarz-Weiss-Naturfotografie mit Herz & Seele…
Meine Bilder wollen/sollen nicht Aufmerksamkeit erregen, sondern Tiefe vermitteln.
1977 das Licht der Welt erblickend, wuchs ich in Wiedikon, einem Quartier in der Stadt Zürich auf. Heute lebe ich in der Aarauer Altstadt im Kanton Aargau.
Meine Liebe zu Menschen und Tieren führte mich zu einer Ausbildung in einer Tierhandlung und anschliessend zu einer weiteren in einer Kindertagesstätte. Heute leite ich Kurse und Weiterbildungen im Bereich der frühkindlichen Bildung, Betreuung und Erziehung und arbeite als systemisch, lösungsorientierter Kurzzeitberater.
Mein Urgrossvater Eugen Jordi war ein Schweizer Künstler. Er arbeitete unter anderem als Grafiker, Typograf, Holzschneider, Maler und Kunstpädagoge.
Dennoch bezeichnete ich mich während vieler Jahre als «nicht kreativ».
Es dauerte bis ins Jahr 2021 bis ich mir meine erste Kamera, eine Fujifilm X-T30 kaufte und mit der Streetfotografie begann. Heute verweben sich Natur als mein Kraftort, Stille, Fokussiertheit, Ästhetik, Spielerei und Fotografie in- und miteinander.
Von Beginn an widmete ich mich der Schwarz-Weiss-Fotografie als bewusste Form der Reduktion. Für mich war dies nie einfach ein Stilmittel. Es war und ist noch immer, meine bewusste Entscheidung. Das Zusammenspiel mit Form, Struktur, Kontrast, Stimmung, Licht und Schatten faszinieren mich. Vertrautes erscheint reduziert, klar und von stiller Intensität. Momente offenbaren sich, nur, um kurze Zeit später wieder von Dannen zu ziehen.
Es ist der stille Dialog mit der Natur der mich beglückt. Die Motive verwandeln sich in ruhige, beinahe meditative Kompositionen.
So versuche ich die Schönheit der Natur und die Achtsamkeit gegenüber der Vergänglichkeit, mit meiner Kamera und der nötigen Demut – sichtbar zu machen.
Entsprechend versteht es sich von selbst, dass ich mit dem Vorgefundenen arbeite und auf die Kraft des Augenblicks vertraue. Daher wird nichts zugunsten eines Bildes verändert oder gar zerstört.
Die digitale Nachbearbeitung bleibt minimal und respektiert die Eigenständigkeit des Motivs.
Herzlichst
Rahim Lascandri